Nachdem wir viele positive Rückmeldungen zu unserer Reihe „Muster der Ineffizienz“ erhalten haben, greifen wir auch heute ein weit verbreitetes Problem auf: Die Meeting-Paralyse. Lesen Sie heute, wie sie entsteht und wie Sie den Paralysatoren die rote Karte zeigen – im wahrsten Sinne des Wortes.

ps. Unten finden Sie unser heutiges Gratis-Angebot. 😊

Kopfnicker und Wiederkäuer: Die Meeting-Paralyse

Kürzliche schrieben wir über das Muster der Ineffizienz Reihenmotor: Diskussionen, die den Anschein der Produktivität erwecken, jedoch außer heißer Luft nichts erzeugen. Ein verwandtes Muster ist die Meeting-Paralyse. Sie äußert sich in zwei Phasen:

  1. Nach oft zähen Diskussionen werden Beschlüsse durch Kopfnicken bestätigt, um das Meeting zu beenden. In Folge werden sie jedoch nicht systematisch nachverfolgt und damit vergessen oder uminterpretiert. Das geschieht durchaus unbewusst und ohne böse Absicht – es ist ein Muster, das sich in Firmen oft über Jahre hinweg unbemerkt etabliert hat.
  2. Im nächsten Meeting geht dann viel Zeit verloren, die Erinnerung der Teilnehmer aufzufrischen, neue Teilnehmer auf den Stand zu bringen und die mittlerweile veränderten oder verwässerten Beschlüsse erneut zu diskutieren, bis am Ende nur noch zwei miteinander reden und keiner sich zu sagentraut, dass die Diskussion nicht mehr zweckmäßig ist.

Muster der Ineffizienz schleichen sich so langsam ein, dass sie mit der Zeit fast schon normal erscheinen, manchmal werden sie sogar als Teil der „gewachsenen Unternehmenskultur“ wahrgenommen. Aber es gibt Wege, ihnen entgegenzuwirken—wenn Sie konsequent handeln.

Zugvogel-Impuls:Decision Log und Rote Karte

Um der der Paralyse entgegenzuwirken, hat sich eine kombinierte Strategie bewährt, die Sie ähnlich wie eine Schlagkombination beim Boxen ausführen sollten: Schnell, konzentriert und ohne Kompromisse.

  1. Führen Sie einen Decision Log ein: Eine für alle Beteiligten sichtbare Liste der Entscheidungen, die gefällt wurden. Merken Sie sich den Kernsatz „Wenn es sich nicht aufzuschreiben lohnt, ist es kein Beschluss.“ Die Form des Logbuchs tut nichts zur Sache: Es kann ein Dokument im Intranet sein, ein Aushang am schwarzen Brett, ein Whiteboard oder eine pinned note im passenden Slack-Kanal. Wichtig ist, dass es exakt eine Liste gibt, damit Ihre Mitarbeiter sich die Informationen nicht aus Meetingprotokollen oder E-Mail-Archiven zusammensuchen müssen.
  2. Genau wie messbare Ergebnisse ein positives Kriterium für Meetings und Reportings werden müssen (siehe dazu den Beitrag Schubvernichter vernichtenmuss Irrelevanz zum Negativkriterium werden: Sobald in einem Meeting das Diskussionsende durch Ermattung droht, zeigen Sie die rote Karte. Wir haben schon einige unserer Mandanten mit (echten) roten Karten ausgestattet, und die Ergebnisse sind ebenso aufrüttelnd wie beeindruckend.

Gratis: Ein einfaches Tool, um der Meeting-Paralyse den Garaus zu machen.

Wir senden Ihnen gern kostenlos ein Set mit unseren bewährten rot-schwarzen alstracon-Karten.

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Was uns umtreibt

Die Einzelunternehmen einer Unternehmensgruppe treten zwar gemeinsamen im Markt auf, jedoch mit sehr verschiedenen Marktzugängen. Zur Zeit begleiten wir ein Strategieentwicklungsprojekt, in dem wir Produkt- und Vertriebsstrategien konsolidieren und herausarbeiten, wie durch eine bessere Integration der Einzelunternehmen der Marktauftritt der Gruppe als ganzes besser definiert werden kann.